Bonner Kirchennacht

„Zwischen Licht und Dunkel – Träume und Visionen in Chorwerken von Komponistinnen“

Wir nehmen mit den folgenden drei Veranstaltungen in der Johanneskirche (Zanderstr. 51) an der Bonner Kirchennacht mit dem diesjährigen Motto „Nacht der Träume“ teil. Herzliche Einladung!

Um 19-20 Uhr: Unser Kammerchor mit Musik von Komponistinnen, die Träume von Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zum Ausdruck bringt

„Wer will mir wehren zu singen?“ – ein Liebeslied, der Text stammt von J.W. von Goethe, vertont ist er von Fanny Hensel, der Schwester von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Man kann diese erste Zeile aber auch wörtlich verstehen: Die Anerkennung als Komponistin war Frauen lange Zeit verwehrt. Dabei gibt es so viele schlummernde Schätze mit wundervollen Klängen zu entdecken. An diesem Abend erklingt Musik von Komponistinnen, die Träume von Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zum Ausdruck bringt. So z. B. das schlichte Lied von Daphna Rosenberg: Between darkness and light: „Ich werde immer zwischen der Dunkelheit und dem Licht unterwegs sein und überall da, wo ich hingehe, werde ich das Fenster zum Licht öffnen und Samen der Liebe einpflanzen.“ Ein Lied für den Frieden zwischen Israelis und Palästinensern.

Es singt der Kammerchor „Suono con Anima“ unter der Leitung von Helgard Rehders und Christoph Gießer. Am Klavier und an der Orgel begleitet Bernd Wallau.

Ab 19 Uhr: Zwischenglühen unter freiem Himmel

In sommerlicher Atmosphäre laden wir im Atrium vor der Johanneskirche zu Snacks und Getränken ein – Livemusik inclusive.

Um 21 Uhr: „Blue“ – Ein Abendgottesdienst über Joni Mitchell mit Tobias Mölleken und Ingmar Jochem

„Blue“ ist der Titel des erfolgreichsten Albums von Joni Mitchell und gleichzeitig die Beschreibung eines melancholischen Lebensgefühls. Diesem Gefühl wollen wir in diesem besonderen Gottesdienst in Leben und Musik dieser großartigen Musikerin nachspüren, deren Lebensgeschichte so viele Höhen und Tiefen aufweist. Musikalisch begleitet wird der Abend von Nobert Bujtor an der Posaune und dem Kölner Top-Vibraphonisten Matthias Strucken am Vibraphon. Texte und Liturgie von Ingmar Jochem und Tobias Mölleken.