Do. 19. November 19.00 Uhr
Immanuelkirche, Tulpenbaumweg 2,
53177 Bonn
Warum sollte man sich an einem eh schon trüben Novemberabend mit Bildern vom Tod beschäftigen – und warum ausgerechnet anhand von Bilderbüchern, dem klassischen Medium für Kleinkinder? Sie werden in diesem Vortrag entdecken: Das zeitgenössische Bilderbuch vermag in Inhalt und Form Menschen jeden Alters anzusprechen. Gerade in der heute vorherrschenden Bilderflut lädt es zu einem verweilenden und damit vertieften Blick ein. Insbesondere bei schwierigen Themen wie Tod, Sterben, Trauern können Bilderbücher in ihrem Zusammenspiel von Bild und Text ungewohnte Perspektiven öffnen, jenseits von beschönigendem Kitsch oder Angst schürender Dramatik. Indem sie dem Betrachtenden eine Fülle an einprägsamen (Sprach-)Bildern bieten, haben sie das Potenzial, Redehemmung und Sprachlosigkeit zu lösen, Trauerprozesse zu begleiten, Fragen aufzuwerfen, Antworten anzubieten und eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit zu begleiten, bekanntlich ein lebenslanger Prozess…

